Der Energieausweis wurde bereits im Jahr 2004 von der Deutschen Energie-Agentur, kurz dena, eingeführt. Damals wurde der Prototyp entwickelt, der die energetischen Bedingungen von insgesamt 400 Häusern darstellen sollte. Mit der Energieeinsparverordnung von 2007 wurde der bis dato als „Energiepass für Wohngebäude“ bezeichnete Ausweis in den Energieausweis umbenannt. Seit dem 01.07.2008 ist der Energieausweis für alle Wohngebäude, die bis 1965 fertig gestellt wurden, Pflicht. Nur ein Jahr später wurde die Pflicht für den Energieausweis für alle Wohngebäude und Nichtwohngebäude eingeführt.
Ausnahmen gelten lediglich für Immobilien, die unter Denkmalschutz stehen. Außerdem ist der Energieausweis bei selbst genutztem Wohneigentum nicht notwendig, wenn dieses weniger als 50 Quadratmeter groß ist.
Sinn und Zweck des Energieausweises
Der Energieausweis wurde natürlich nicht nur eingeführt, um Immobilienbesitzern das Leben schwerer zu machen. Vielmehr verfolgt er einen durchaus legitimen Sinn. Käufer einer Immobilie oder Mieter sollen mit Hilfe des Energieausweises erfahren können, wie es um die energetischen Eigenschaften des Objekts bestellt ist. Bereits vor einer Vertragsunterzeichnung soll man sich ein Bild davon machen können, welche Heiz- und Energiekosten auf einen zukommen, wenn die jeweilige Wohnung angemietet oder gekauft wird.
Der Energieausweis muss dabei unter anderem Aufschluss über die ungefähre Höhe der Kosten für Heizung und Warmwasser geben. Ebenso müssen Angaben zum Dämmzustand des Gebäudes enthalten sein. Auch die vorhandene Heizungsanlage muss im Energieausweis näher beschrieben werden. Darüber hinaus gibt der Energieausweis den Eigentümern der Immobilie Aufschluss über die aktuelle energetische Situation ihres Objekts und beinhaltet weitere Maßnahmen, um diese zu verbessern. So werden regelmäßig Vorschläge für Sanierungen und Modernisierungen an der Immobilie unterbreitet, die die energetischen Bedingungen verbessern könnten. Grundsätzlich müssen Immobilieneigentümer potenziellen Mietern oder Käufern ihres Objekts den Energieausweis vorlegen, damit diese über die aktuelle Situation informiert sind. Zwei Energieausweise sind möglich
In Deutschland unterscheidet man zwischen zwei verschiedenen Energieausweisen: Das ist zum Einen der Bedarfsausweis, zum Anderen der Verbrauchsausweis. Vorweg sei gesagt, dass beide Energieausweise die gesetzlichen Anforderungen erfüllen. Unterschiede bestehen in der Verbrauchsermittlung, sowie den anfallenden Kosten.
Der Bedarfsausweis und dessen Inhalte sind im Übrigen in § 18 EnEV 2009 geregelt. Dieser Ausweis setzt ein technisches Gutachten über die Immobilie voraus. So müssen die energetischen Zustände von Wänden, Fenstern, Decken, Türen, sowie der Heizungsanlage objektiv bewertet werden. Diese Angaben fließen in den Energieausweis ein. Da die Ermittlung aller Angaben sehr aufwändig ist, fallen für den Bedarfsausweis Kosten in Höhe von 150 Euro an, wobei diese nach oben hin nicht beschränkt sind. Nicht selten müssen Immobilienbesitzer hier auch mehrere Hundert Euro auf den Tisch legen, um diesen Bedarfsausweis zu erhalten.
Der Verbrauchsausweis ist eine deutliche einfachere Variante des Energieausweises. Hierbei wird der energetische Zustand des Gebäudes anhand der tatsächlichen Verbrauchswerte ermittelt. Geregelt ist das Ganze in § 19 EnEV 2009. Für die korrekte Ermittlung des energetischen Zustandes, sind die tatsächlichen Energieverbrauchswerte des Gebäudes der letzten drei Jahre zugrunde zu legen. Die Kosten für einen solchen Verbrauchsausweis belaufen sich auf etwa 35 bis 50 Euro.
Einen nicht zu unterschätzenden Anteil der Kosten beim Grundstückskauf nehmen die Nebenkosten ein. Sie werden von potenziellen Bauherren allerdings allzu gerne außer Acht gelassen. Denn die Nebenkosten werden schlicht und ergreifend vergessen. Umso wichtiger ist es, sich vor dem Grundstückskauf gründlich über anfallende Nebenkosten zu informieren, da andernfalls nicht selten die gesamte Baufinanzierung ins Wanken geraten könnte. Die wichtigsten Nebenkosten, die beim Grundstückskauf anfallen können, wollen wir deshalb an dieser Stelle kurz vorstellen. Dabei unterscheidet man in die festen und die variablen Nebenkosten, wobei letztere meist nur die Kosten für die Erschließung eines Grundstücks beinhalten.
Kosten für Notar und Grundbuch
Wer sich für den Kauf eines Grundstücks interessiert, muss sich darüber im Klaren sein, dass dieser gewissen rechtlichen Vorschriften unterliegt. Nur wenn der Kaufvertrag notariell beurkundet wird, hat er in Deutschland Rechtskräftigkeit. Es muss also in jedem Fall beim Grundstückskauf ein Notar eingeschaltet werden. Dieser übernimmt neben der Beurkundung des Vertrags auch alle Aufgaben, die mit der Eintragung ins Grundbuch anfallen.
Erst wenn der neue Eigentümer offiziell im bei den Amtsgerichten oder Grundbuchämtern verwalteten Grundbuch eingetragen ist, erhält er auch das Eigentum am Grundstück. Für den Notar und die Eintragung ins Grundbuch sollten wenigstens etwa 1,5 Prozent des gesamten Kaufpreises kalkuliert werden.
Kosten für die Grunderwerbssteuer
Ebenfalls sollten die steuerlichen Belastungen, die mit dem Grundstückskauf einhergehen, bei der Finanzierungsplanung nicht außer Acht gelassen werden. Sie beschränken sich in der Regel auf die Grunderwerbssteuer. Diese ergibt sich aus einem prozentualen Anteil des Kaufpreises für das Grundstück. Erhöht sich der Kaufpreis, weil etwa bereits eine Immobilie auf dem Grundstück steht, erhöht sich automatisch auch die Grunderwerbssteuer.
Besondere Vorsicht ist beim Kauf eines Hauses vom Bauträger angeraten. Hier werden oft das Grundstück und das Haus vom gleichen Anbieter gekauft. Dann muss die Grunderwerbssteuer auch auf beide Objekte gezahlt werden, sie wird also deutlich teurer ausfallen. Die Grunderwerbssteuer beträgt derzeit 3,5 Prozent des Kaufpreises. Grundstücke in Berlin, Sachsen-Anhalt und Hamburg sind sogar mit einer Grunderwerbssteuer von 4,5 Prozent belastet.
Maklergebühren nicht vergessen In den seltensten Fällen findet man ein Grundstück ohne fremde Hilfe. Wer einen Makler einschaltet, bekommt mit Sicherheit zahlreiche Grundstücke gezeigt, die auf dem freien Markt gar nicht angeboten werden. Dieser Vorteil muss allerdings bezahlt werden. Kommt es nämlich zu einer erfolgreichen Vermittlung eines Grundstücks, muss eine Maklergebühr gezahlt werden. Diese Provision, auch bekannt als Courtage, beträgt in der Regel zwischen 3,57 und 7,14 Prozent des gesamten Kaufpreises.
Allerdings unterscheiden sich die Maklergebühren je nach Bundesland und sie sind nicht gesetzlich geregelt. Es kann von daher also durchaus sinnvoll sein, mit dem Makler zu verhandeln. Dann nämlich besteht die Möglichkeit, eine günstigere Courtage zu vereinbaren. Diese sollte allerdings vor der Unterzeichnung des Kaufvertrages vereinbart und in jedem Fall schriftlich festgehalten werden.
Erschließungskosten beim Grundstückskauf
Ebenfalls sollte beim Grundstückskauf darauf geachtet werden, inwieweit das Grundstück bereits erschlossen ist. Sind noch keine Anschlüsse an das öffentliche Wegenetz, an Strom, Wasser oder Gas vorhanden, müssen diese vom Bauherrn durchgeführt werden, damit das Grundstück überhaupt bebaut werden darf. Die Kosten für die Erschließung belaufen sich in der Regel auf mehrere Tausend Euro, die genauen Höhen ergeben sich allerdings individuell aus den Satzungen der Kommunen.
Auch eine Garage sollte stets gut beleuchtet sein, das weiß wohl jeder Eigenheimbesitzer. Anstatt nun aber die einfache und klassische Außenlampe anzubringen, die zwar sehr wohl ihren Zweck erfüllt, aber den modernen ästhetischen Ansprüchen nicht gerecht wird, kann man sich auch für Garagen Lichtspiele entscheiden. Diese werden in einer ganz besonderen Form von dem Unternehmen Zapf angeboten. In seiner Garagenwelt finden sich nicht nur unzählige Unterstellmöglichkeiten für des Deutschen liebstes Kind, sondern eben auch die Garagen Lichtspiele, die in Kombination mit dem richtigen Tor zu einem echten Blickfang avancieren können. Sie vermitteln ein individuelles Flair, das jedem Menschen das Heimkommen noch etwas versüßt.
Sicherheit mit der Garagen-Beleuchtung
Durch die richtige Beleuchtung der Garage wird aber nicht nur der ästhetische Aspekt verfolgt, sondern genauso wichtig ist es, dass diese Beleuchtung, den Bewohnern Sicherheit verspricht. Nur wenn die Garage selbst ausreichend beleuchtet ist, können darin problemlos diverse Arbeiten erledigt oder das Auto einmal gründlich gereinigt werden.
Genauso wichtig ist auch die Beleuchtung des Vorplatzes der Garage. Damit wird der Weg zum Haus oder zur Garage gut ausgeleuchtet und Stolperfallen, die im Dunkeln schnell übersehen werden, stellen keine Gefahr mehr dar. Sogar das Öffnen und Schließen des Garagentors wird damit einfacher gestaltet.
Damit die nicht immer ganz preiswerten Garagen Lichtspiele kein Angriffspunkt für Diebe und Vandalisten sind, werden alle elektrischen Komponenten, sowie das Lichtsystem selbst natürlich innerhalb der Garage untergebracht. Bei verschlossenem Tor besteht so keine Gefahr, dass sich Dritte an den Garagen Lichtspielen zu schaffen machen.
Die Lichtsteuerung mit dem richtigen Tor nutzen
Die Lichtsteuerung für die Garagen Lichtspiele von Zapf kann wahlweise mit einer Funkfernbedienung, einem elektrischen Torantrieb oder einem Schalter in der Garage erfolgen. Hier entscheiden nur die eigene Bequemlichkeit und die persönlichen Wünsche.
Damit die Garagen Lichtspiele richtig zur Geltung kommen, empfiehlt es sich überdies, sich für das Portugal Lochtor aus dem Hause Zapf zu entscheiden. Dieses Garagentor überzeugt mit geringen Anschaffungskosten, sowie einer hohen Individualität. Es kann nämlich mittels RAL-Farben passend dem Haus angestrichen werden. Die Vorteile und Funktionen, die man vom Alu Lamellentor kennt, sind auch beim Portugal Lochtor vorhanden. Der Unterschied besteht lediglich darin, dass hier eine Mikrolochung des Tors vorhanden ist, durch das die Garagen Lichtspiele besonders gut zur Geltung kommen.
Ebenfalls vorteilhaft gestaltet sich die durch die Mikrolochung entstehende Belüftung der Garage. Durch die kleinen Löcher kann stets Luft in die Garage eindringen und verbrauchte Luft entweichen. Es kommt hierbei zu einem Queraustausch der Luft, der für ein besseres Klima innerhalb der Garage sorgt. Das ist insbesondere im Winter von großem Vorteil, da Autos und in der Garage untergebrachte Utensilien somit schneller trocknen können. Dem Rost wird damit keinerlei Chance geboten.
Ausgezeichnete Qualität bei den Garagen Lichtspielen
Die Garagen Lichtspiele aus dem Hause Zapf sind sogar mit dem iF Design Award 2004 ausgezeichnet worden. Denn sie sorgen nicht nur für eine stilvolle Beleuchtung der Garage und des Garagenvorplatzes, sondern sind auch in punkto Design alles andere als negativ zu bewerten. Der iF Design Award gehört dabei zu den bekanntesten und wichtigsten Design Preisen weltweit, wodurch die Garagen Lichtspiele von Zapf sich einen besonders guten Namen machen konnten.
Das Holzhaus gewinnt zunehmend an Bedeutung und das nicht erst seit den hitzigen Diskussionen um den Klimawandel und die damit verbundene Wichtigkeit des Umweltschutzes. Potenzielle Bauherren entscheiden sich deshalb auch immer öfter für ein Holzhaus, welches positive Eigenschaften aufweist, wie beispielsweise eine sehr gute Dämmung und Isolierung. Doch dabei stellt sich immer wieder die Frage, ob es denn nun ein Massiv- oder ein Fertighaus sein soll. Seit einigen Jahren ist aber das Fertighaus genauso als Holzhaus erhältlich und steht diesem ebenfalls qualitativ in nichts mehr nach.
Die Vorteile beim Holz Fertighaus
Wer sich für das Fertighaus aus Holz entscheidet, kann damit einige Vorteile für die eigenen vier Wände sichern. Zunächst einmal sind Fertighäuser natürlich deutlich preiswerter, als es bei einem Massivhaus der Fall ist. Das liegt nicht zuletzt daran, dass alle Bauteile in der Fabrik vorgefertigt werden und an Ort und Stelle nur noch zusammengefügt werden müssen. Dadurch lässt sich auch die Bauzeit beim Fertighaus aus Holz deutlich verringern, wodurch sich weitere Kosten einsparen lassen, insbesondere im Hinblick auf die Baulöhne, die derzeit gelten.
Darüber hinaus kommt es beim Fertighaus nur selten zu witterungsbedingten Bauzeitverzögerungen, die eine Doppelbelastung durch Mietzahlungen und Darlehensraten mit sich bringen. Allerdings muss auch beim Fertighaus aus Holz ein namhaftes Unternehmen als Baupartner angesprochen werden. Nur wenn der Fertighaushersteller schon mit seinem Namen für Qualität und Seriosität steht, kann man davon ausgehen, dass dieser nicht während des Baus in Insolvenz geht und sich dieser so noch weiter verzögert.
Bessere Isolierung durch den Werkstoff Holz
Nicht zu unterschätzen sind natürlich die Isolationseigenschaften des Werkstoffs Holz. Diese sind deutlich besser, als bei vielen anderen Werkstoffen, so dass auch ohne eine über die Maßen aufwändige Dämmung ein guter Schutz vor eindringender Kälte oder dem bekannten sommerlichen Hitzestau gewährt werden kann.
Diese hervorragenden Isolationseigenschaften beim Fertighaus aus Holz sorgen zudem dafür, dass die Heizkosten pro Jahr deutlich abgesenkt werden können. So lassen sich weitere Einsparungen erzielen, die sogar laufend erreicht werden können.
Umzug mit dem Holz Fertighaus
Ebenfalls lassen sich moderne Fertighäuser aus Holz komplett abbauen und an einem anderen Ort wieder aufstellen. Die Mobilität, die im Normalfall mit dem Erwerb eines Eigenheims aufgegeben wird, bleibt mit dem Holz Fertighaus auch weiterhin erhalten. Der Trend, der sich in den USA schon seit Jahren durchgesetzt hat, ist nun endlich auch bei uns angekommen.
Ein Umzug samt Haus ist dank dem Holz Fertighaus heute kein Problem mehr, denn dieses kann überall schnell und einfach wieder aufgestellt werden.
Alles in allem bietet das Holz Fertighaus damit eine Vielzahl unterschiedlichster Vorteile, die sich potenzielle Bauherren nicht entgehen lassen sollten. Der genaue Vergleich lohnt sich, denn dadurch lassen sich bares Geld und auch viel Zeit sparen.
Obwohl die Baufinanzierung in der Regel über viele Jahre abgeschlossen wird, sind nur die wenigsten Bauherren am Ende der Laufzeit bereits schuldenfrei. Es besteht noch immer ein recht hohes Restdarlehen, welches erneut finanziert werden muss. Hierbei gibt es nun verschiedene Möglichkeiten, die Restschuld weiter zu finanzieren, die durchaus ihre Vor-, aber auch sehr viele Nachteile bieten können. Das automatische Verlängerungsangebot der Bank
Nach Ablauf der Zinsbindungsfrist, die üblicherweise über zehn bis 15 Jahre abgeschlossen wird, gewährt die Bank in der Regel ein Verlängerungsangebot für die Restschuld der Baufinanzierung. Dieses wird oftmals erst kurz vor dem Ende der Laufzeit versandt, so dass kaum noch Zeit für eine ausgiebige Überprüfung bleibt.
Ein weiteres Problem: Die Hausbank bietet den bestehenden Kunden oft deutlich schlechtere Konditionen an, als evtl. Neukunden. Dadurch machen Bestandskunden fast immer ein Minus-Geschäft. Die Banken rechnen damit, dass die bestehenden Kunden zu träge sind, sich einen anderen Finanzierungspartner zu suchen und damit steht und fällt auch die Chance, sich einen günstigen Kredit zu sichern.
Vergleiche lohnen sich
Wer sich nun schon einige Zeit vor dem Auslaufen der Zinsbindungsfrist des bestehenden Baudarlehens nach anderen Möglichkeiten umsieht, wird schnell deutliche Unterschiede feststellen. Auch wenn diese erst nach dem Komma des Zinssatzes zu sehen sind, gilt dennoch, dass sich hier einige Tausend Euro, berechnet auf die langen Laufzeiten und hohen Darlehenssummen, einsparen lassen.
Ein gezielter Vergleich ist jedoch nur möglich, wenn die genaue Restschuld bekannt ist. Deshalb sollte hier bereits im Vorfeld bei der Hausbank um eine aktuelle Aufstellung der noch bestehenden Schuldsumme gebeten werden. Mit diesem Wert lässt sich dann ein Vergleich durchführen. Insbesondere durch bereits getätigte Tilgungen, sowie Sondertilgungen dürften sich die Beleihungswerte mittlerweile deutlich verringert haben, was auch sehr viel bessere Konditionen für die Anschlussfinanzierung zulässt.
Das Forward Darlehen als Alternative
Wer nun ein passendes, sehr günstiges Darlehen gefunden hat, aber bis zum Abschluss noch warten müsste, weil die bisherige Zinsbindung noch nicht abgelaufen ist, der kann sich auch ein Forward Darlehen näher ansehen. Diese Darlehen können bis zu drei Jahre vor Auslaufen der Zinsbindungsfrist abgeschlossen werden. Damit lassen sich aktuell niedrige Zinsen langfristig sichern. Während der restlichen Zinsbindung der bisherigen Baufinanzierung werden für das Forward Darlehen lediglich Bereitstellungszinsen gezahlt.
Sobald die Zinsbindung abgelaufen ist, kann das neue Darlehen in Anspruch genommen und die bisherige Baufinanzierung damit abgelöst werden.
Kosten der Umschuldung
Viele Banken versuchen, ihre Kunden von einer Umschuldung zu einer anderen Bank abzuhalten, indem sie auf die damit verbundenen hohen Kosten hinweisen. Allerdings fallen lediglich Kosten für die Übertragung der Grundschuld auf die neue Bank an. Diese liegen bei wenigen Hundert Euro und können den Zinsvorteil, der durch eine Umschuldung entsteht, mit Sicherheit nicht auffressen. Zudem gewähren einige Banken Neukunden sogar die Erstattung der mit der Umschuldung verbundenen Kosten.
Generell sollten Bauherren vor der Umschuldung stets versuchen, noch so viele Restschulden wie möglich aus Ersparnissen und Co. abzubauen. Nur dadurch gelingt es, das neue Darlehen noch geringer zu wählen und somit letztendlich die Belastungen langfristig zu senken.