Vor dem Grundstückskauf sollten sich interessierte Käufer über die unterschiedlichen Arten der Grundstücke eingehend informieren. Denn längst nicht auf jedem Grundstück darf später auch ein Gebäude errichtet werden. Insofern ist es wichtig, die Bedeutung der Bezeichnungen für Grundstücke genauer zu kennen. Hierbei kommt es zu Unterscheidungen hinsichtlich der Nutzbarkeit der Grundstücke. Unter anderem finden sich dabei das reine Agrarland, das begünstigte Agrarland, das Bauerwartungsland, das Rohbauland, das baureife Land und die Baulücke. Was genau man unter diesen Grundstücksarten versteht, wollen wir an dieser Stelle einmal kurz aufzeigen.

Das reine Agrarland im Überblick

Das reine Agrarland bezeichnet Grundstücke, die in absehbarer Zeit nur für die landwirtschaftliche Nutzung dienen werden. Hierbei kann also keine Baugenehmigung gewährt werden. Es gibt dabei jedoch noch eine Sonderform, nämlich das beeinträchtigte Agrarland. Es befindet sich meist auf Naturschutzflächen oder in unmittelbarer Nähe zu Wasserschutzgebieten. Diese Grundstücke haben sowohl für die Landwirtschaft, als auch für die Immobilienwirtschaft nahezu keine Bedeutung. Sollten sie dennoch landwirtschaftlich genutzt werden, müssen hierbei zahlreiche Bestimmungen eingehalten werden, wie etwa das eingeschränkte Düngen der Flächen usw.

Das begünstigte Agrarland im Überblick

Als begünstigtes Agrarland werden Grundstücke bezeichnet, die vorwiegend landwirtschaftlich genutzt werden. Aufgrund der Nähe zu bebauten Ortsteilen ist es allerdings möglich, dass sie in den kommenden Jahrzehnten auch zu anderen Zwecken genutzt werden könnten, wenn denn der entsprechende Bedarf besteht. Diese Grundstücke werden preislich meist sehr viel höher angeboten, als das reine Agrarland. Sie eignen sich aber ebenfalls nicht für den privaten Bauherrn, sondern eher für langfristige Spekulationen auf dem Immobilienmarkt.

Das Bauerwartungsland im Überblick

Daneben gibt es noch das Bauerwartungsland. Hierbei handelt es sich um Grundstücke, die bereits im Flächennutzungsplan einer Kommune als Bauland vorgesehen sind. Allerdings gibt es derzeit noch keinen Bebauungsplan für die Grundstücke, so dass nicht sofort gebaut werden kann. Bauerwartungsland birgt aber immer die Chance, dass in naher Zukunft ein Bebauungsplan erstellt werden könnte, der dann den Bau einer eigenen Immobilie ermöglichen würde.

Um Bauerwartungsland richtig bewerten zu können, müssen einige weitere Aspekte in diese Bewertung einfließen. Es gibt einige Kriterien, die darauf schließen lassen, dass eine Baugenehmigung in absehbarer Zeit erteilt werden könnte. Hierzu zählen die allgemeine städtebauliche Entwicklung der Gemeinde, die allgemeinen Verkehrsverhältnisse rund um das Grundstück, aber auch die Duldung nicht genehmigter Bauten in unmittelbarer Nähe des Grundstücks. Vorhandene Baugenehmigungen in unmittelbarer Nähe lassen natürlich noch deutlicher darauf schließen, dass aus dem Bauerwartungsland Bauland wird. Sofern das Grundstück aber einen historischen und kulturellen Wert besitzt, der Naturschutz einer Bebauung im Wege stünde oder sich das Grundstück in unmittelbarer Nähe eines Flughafens befindet, wird es wohl auch langfristig nicht zum Bauland.

Das Rohbauland im Überblick

Unter dem Rohbauland hingegen versteht man Grundstücke, für die bereits ein Bebauungsplan vorliegt. Allerdings sind diese Grundstücke noch nicht erschlossen. Wer sich für ein solches Grundstück entscheidet, hat zwar das Recht auf eine Baugenehmigung nach Bebauungsplan, allerdings kann der Bau erst nach der Erschließung des Grundstücks erfolgen. Wann diese Erschließung zu erwarten ist, darüber sollte man sich bei der Kommune informieren.

Das baureife Land im Überblick

Das baureife Land hingegen ist nicht nur mit einem aktuellen Bebauungsplan versehen, sondern auch noch vollständig erschlossen. Dadurch kann dieses Land sofort bebaut werden. Es ist optimal geeignet, wenn der Hausbau kurz bevor steht und nur noch das passende Grundstück für den Bau gefunden werden muss.

Die Baulücke im Überblick

Auch die Baulücke kann in der Regel sofort bebaut werden, da alle Erschließungsanlagen vorhanden sind und auch der Bebauungsplan bereits besteht. Als Baulücke werden Grundstücke bezeichnet, die in einer Umgebung mit einer geschlossenen Bebauung liegen. Sie eignen sich ebenfalls hervorragend als Baugrundstück. Dabei können jedoch keine Angaben zu den genauen Abmessungen gemacht werden, da auch eine lockere Bebauung der Umgebung zu einer Baulücke mit entsprechender Größe führen kann.

Die eigene Garage ist heute nicht mehr nur zum Schutz des Wagens da. Sie soll auch als Unterstellraum für viele Gartengeräte, als kleine Werkstatt oder Hobbyraum herhalten können. Ebenso wichtig ist es, dass man mit dem Trend der Zeit geht und versucht, die Umwelt zu entlasten. Hierbei kann auch die Garage gute Dienste leisten. Sie bietet nämlich die Möglichkeit, das über die Regenrinne abfließende Wasser aufzufangen.

Bisher waren dafür oft die bekannten grünen Regentonnen vonnöten, die allerdings den ästhetischen Anspruch der Eigenheimbesitzer an die Garage nicht erfüllen konnte. Seit das bekannte Unternehmen Zapf in seiner Garagenwelt auch einen Regenwasserspender anbietet, sind diese Zeiten allerdings vorbei.

Der Zapf Regenwasserspender

Im Gegensatz zu den bekannten Regentonnen wird der Regenwasserspender von Zapf direkt in der Garage angebracht. Dadurch wirkt die Außenansicht selbiger stets aufgeräumt und optisch ansprechend. Zusätzlich steht das Wasser auch dort bereit, wo es benötigt wird, nämlich in der Garage. Für die Reinigung des Autos müssen mit dem Regenwasserspender für die Garage keine langen Gartenschläuche mehr verlegt werden.

Ein weiterer Vorteil ist die Entnahme des Wassers im unteren Bereich des Regenwasserspenders. Dadurch werden keine Pumpen und anderes Zubehör benötigt, welches nur unnötig Strom verbraucht. Vielmehr kommen die Zapf Regenwasserspender ohne jegliche Stromzufuhr aus.

Einfach zu bedienen und montieren

Die Regenwasserspender können natürlich auch nachträglich in die bereits vorhandene Garage integriert werden. Der Montageaufwand ist dabei sehr gering und selbst Laien können den Regenwasserspender problemlos einbauen. Wer diesen Aufwand dennoch scheut, kann aber auch schon eine Zapf Garage mit integriertem Regenwasserspender bestellen. Dann entfallen Montageaufwand und Installation vollständig.

Die Bedienung ist durch den integrierten Wasserhahn ebenso einfach möglich. Auf Wunsch kann der Regenwasserspender sogar noch um ein Waschbecken erweitert werden. Damit lassen sich kleinere Reinigungsarbeiten in der Garage durchführen, ohne Gartenschläuche zu verlegen oder Eimer voller Wasser in die Garage zu tragen.

Fazit

Mit dem Regenwasserspender von Zapf gelingt es, einen kostengünstigen, schnellen und einfachen Einstieg in die Regenwassernutzung zu erhalten. Dabei werden Komfort und Sparsamkeit groß geschrieben. Die Bedienung ist kinderleicht, zusätzliche Pumpen, die das Wasser an Ort und Stelle befördern und Strom verbrauchen, sind nicht nötig. Dem Gedanken des Umweltschutzes wird damit Rechnung getragen, und zwar nicht nur durch die Nutzung von Regenwasser, sondern ebenso durch das Einsparen von Strom.

Weiterhin ist der Zapf Regenwasserspender mit dem IF Design Award ausgezeichnet worden, was für dessen hohe ästhetische Ansprüche steht. So fügt sich der Spender optimal in die Garage ein und nimmt hier nur sehr wenig zusätzlichen Platz ein. Somit gelingt es, sowohl die Außen-, als auch die Innenansicht der Garage optisch deutlich zu verbessern. Die Kosten sind ebenfalls in einem moderaten Rahmen gehalten, so dass der Einstieg in die Regenwassernutzung und den Umweltschutz zum kleinen Preis möglich ist.

Wer sich mit dem Gedanken an den Bau des Eigenheims trägt, der hat hierfür verschiedene Möglichkeiten. Das Fertighaus erfreut sich dabei einer steigenden Beliebtheit, da mit diesem die Kosten für den Hausbau deutlich gesenkt werden können. Die Qual der Wahl hat man aber auch hier: Zum Einen kann das Fertighaus als Bausatzhaus bestellt werden, so dass die künftigen Eigenheimbesitzer jede Menge Eigenleistungen übernehmen können. Das drückt den Preis für das Projekt Hausbau noch einmal immens. Zum Anderen kann man das Fertighaus natürlich auch schlüsselfertig bestellen, so dass keine weiteren Arbeiten nötig sind. Dies wird sich jedoch auch in einem höheren Preis niederschlagen, weshalb das Bausatzhaus, das wiederum in verschiedenen Varianten daher kommt, heute zu den beliebtesten Fertighaus Varianten zählt.

Natürlich sollte auch bei der Wahl des Bausatzhauses nicht auf die fachkundige und versierte Beratung beim und Beaufsichtigung des Hausbaus verzichtet werden. Denn nur ein guter Architekt oder Sachverständiger, der die Bauarbeiten überprüft, kann frühzeitig Mängel feststellen und Maßnahmen vorschlagen, um diese auszumerzen.

Der klassische Bausatz

Für das klassische Bausatzhaus werden Teile aus gegossenem Beton oder mit Stahlarmierung verwendet. Auch die Holzrahmenständerbauweise kommt hier häufig zum Einsatz. Diese Variante ist allerdings mittlerweile schon länger auf dem Markt und recht schwierig umzusetzen. Dafür besteht eine große Planungsfreiheit und bei beiden Varianten kann man sich genauso für ein Niedrigenergiehaus entscheiden, welches alle Bedingungen, die gesetzlich vorgeschrieben sind, erfüllt.

Neuartige Bausatzhäuser

Noch recht neu ist dagegen das Bausatzhaus, das aus metallarmierten Styroporplatten besteht. Hierbei werden zunächst die Spundwände aufgestellt, die aus eben diesen Styroporplatten bestehen. Der große Vorteil dabei ist, dass die Platten zwar sehr groß sind und auf den ersten Blick recht unhandlich aussehen, aber so leicht sind, dass sie selbst von Laien mit nur einer Hand getragen werden können.

Durch diese sehr leichten Styroporplatten kann die gesamte Familie beim Hausbau mit anpacken und so dessen Geschwindigkeit noch einmal vorantreiben. Ebenfalls sind nur wenige Werkzeuge für das Aufstellen der Wände vonnöten, wie eine Kneifzange, eine Säge und ein großes Messer. Damit werden die großen Styroporplatten zu einer Außenmauer oder einer Trennwand zwischen zwei Räumen aufgebaut.

Wurde die Etage vollständig mit den Styroporplatten aufgebaut, müssen sie mit speziellen Verbindungselementen und Schraubzwingen fixiert werden. Auch stählerne oder hölzerne Verstrebungen können zur Sicherung der Styroporwände zum Einsatz kommen. Die Fugen müssen nun noch verschmiert werden. Anschließend wird der gesamte Aufbau von einem Fachmann auf seine Tragfähigkeit hin überprüft. Danach können die Hohlräume in den Platten mit Beton ausgegossen werden, wodurch eine hohe Stabilität entsteht. Vorteile beim Bausatzhaus aus Styroporplatten

Die Vorteile bei dieser Bauweise sind natürlich sehr vielfältig. In erster Linie lässt sich damit bares Geld sparen, denn die kostenaufwändige Beschäftigung erfahrener Handwerker entfällt vollständig. Auch geht der Hausbau mit den Styroporplatten sehr schnell vonstatten. Zusätzlich bieten diese Platten, die mit Beton ausgegossen werden, eine sehr gute Isolierung und schützen vor einer Überhitzung des Hauses im Sommer ebenso, wie vor eindringender Kälte im Winter. Dadurch lässt sich später bei den Heizkosten noch einmal kräftig sparen.

Selbstverständlich ist die Stabilität bei diesen Fertighäusern ebenso gewährleistet, wie bei der klassischen Variante, bei der die gesamten Wände aus Beton bestehen. Die Grundrisse der Fertighäuser, die als Bausatzhaus bestellt werden, lassen sich natürlich individuell planen, so dass auch hier kein langweiliges Einheitsgrau mehr vorherrschen muss. Sogar ein Haus vom Architekten kann auf diese Weise erstellt werden und spart zusätzlich Geld.

Viele Wege führen nach Rom und viele Darlehen stehen bei der Baufinanzierung zur Verfügung. Eine pauschale Aussage, wie die perfekte Baufinanzierung aussieht, kann nicht getroffen werden, da sie stets auf mehreren Säulen stehen und die individuellen Gegebenheiten des Einzelnen berücksichtigen sollte. Dennoch soll das Forward Darlehen, das im Bereich der Baufinanzierung zunehmend an Bedeutung gewinnt, an dieser Stelle einmal näher vorgestellt werden.

Das Forward Darlehen: Was ist das eigentlich?

Das Forward Darlehen wird häufig auch als Voraus Darlehen bezeichnet. Es handelt sich hierbei um ein Darlehen, welches noch vor dem Ablauf der Zinsbindungsfrist des bisherigen Baudarlehens abgeschlossen werden kann. Mit Hilfe eines solchen Darlehens können günstige Zinsen zum aktuellen Zeitpunkt auch für die Zukunft gesichert werden.

Das Forward Darlehen wird dabei zwar abgeschlossen, aber es kommt erst mit Ablauf der Zinsbindungsfrist des bisherigen Baudarlehens zur Auszahlung, um eben dieses abzulösen. Das Forward Darlehen kann dabei zwischen zwölf und 60 Monaten im Voraus abgeschlossen werden. Während der Zeit, in der keine Auszahlung des Darlehens erfolgt, müssen die Darlehensnehmer allerdings einen kleinen Prozentsatz an Bereitstellungszinsen zahlen. Dieser ist im Vergleich zur möglichen Zinseinsparung über Jahre hinweg, jedoch verhältnismäßig klein.

Das echte Forward Darlehen

Bei den bekannten Forward Darlehen unterscheidet man zwischen zwei Varianten: Dem echten und dem unechten Forward Darlehen. Das echte Forward Darlehen bezeichnet ein Darlehen, welches vor Ablauf der Zinsbindungsfrist des bisherigen Baudarlehens abgeschlossen wurde. Dabei wird ein fester Zinssatz vereinbart, ebenso wie ein fester Zeitpunkt für die Auszahlung. Zusätzlich gibt es auch hierbei eine Zinsbindungsfrist, die vereinbart wird. Diese beginnt beim echten Forward Darlehen allerdings erst mit der Auszahlung des Geldes zu laufen.

Wer also heute ein Forward Darlehen mit einer zehnjährigen Zinsbindung abschließt, welches in zwei Jahren zur Auszahlung kommen soll, kann sich auch noch nach zwölf Jahren über den festen Zinssatz freuen. Denn in diesem Fall beginnt die zehnjährige Zinsfrist erst mit Auszahlung der Darlehenssumme.

Das unechte Forward Darlehen

Neben dem echten Forward Darlehen gibt es auch das unechte Forward Darlehen. Es beinhaltet die gleichen Regelungen, wie das echte Forward Darlehen, mit nur einem Unterschied: Die Zinsbindungsfrist beginnt schon ab dem Tag des Abschlusses des Darlehens zu laufen.

Bleiben wir bei unserem obigen Beispiel, bedeutet das: Das Darlehen wird ab Auszahlungszeitpunkt noch für acht Jahre zum vereinbarten Zins angeboten, nicht jedoch für zehn Jahre. Die Zinsbindungsfrist beginnt somit deutlich früher zu laufen.

Für wen lohnt das Forward Darlehen?

Das Forward Darlehen gewinnt, wie eingangs bereits erwähnt, für Baufinanzierungen zunehmend an Bedeutung. Insbesondere in Zeiten sehr niedriger Bauzinsen und wenn die eigene Zinsbindungsfrist in absehbarer Zeit ausläuft, kann das Forward Darlehen eine sinnvolle Lösung sein. Es schützt nämlich vor den erwarteten Zinssteigerungen der kommenden Monate und Jahre und man kann eine deutlich längerfristige Planungsbasis damit erhalten.

Kaufen oder mieten – das ist die Frage, die sich früher oder später wohl Jedermann einmal stellt. Doch eine pauschale Antwort kann hierbei keinesfalls gegeben werden. Denn egal, ob Kauf oder Miete – beide Varianten des Wohnens bergen sowohl Vor-, als auch Nachteile unterschiedlichster Art. Deshalb sollte genau abgewägt werden, welche Form des Wohnens für den eigenen Bedarf noch am ehesten in Betracht kommt. Hierfür ist es nötig, alle relevanten Fakten zu kennen und entsprechend den eigenen Vorstellungen auch zu bewerten. Die Eigentumswohnung: Investition in die Zukunft

Eine Eigentumswohnung bietet dem Einzelnen eine Reihe von Vorteilen. So sind die monatlichen Belastungen, die durch die Raten für ein Darlehen entstehen, kaum höher, als es bei der klassischen Mietzahlung der Fall wäre. Überdies werden diese Belastungen eines Tages nicht mehr anfallen, wenn das Darlehen erst einmal abgezahlt ist.

Somit ist die finanzielle Belastung absehbar und man investiert in seine eigene Zukunft. Die Aussichten auf Rentenzahlungen im Alter werden zunehmend düsterer und so kann eine Mietwohnung im Alter kaum mehr bezahlt werden. Wohl dem, der schon in jungen Jahren vorgesorgt und sich eine Eigentumswohnung zugelegt hat. Denn für diese entfallen natürlich die Mietzahlungen im Alter. Zusätzlich kann eine Eigentumswohnung vermietet werden, sollte man etwa aus beruflichen Gründen einmal umziehen müssen. Dann kann unter Umständen die Miete für die eigene Wohnung am Ort des Arbeitsplatzes vom Mieter der Eigentumswohnung finanziert werden.

Natürlich gibt es auch immer eine Kehrseite der Medaille, so dass die Eigentumswohnung nicht nur Vorteile bietet. Zahlreiche Verpflichtungen werden mit dem Kauf der Eigentumswohnung nämlich ebenso eingegangen. So muss man sich in die Hausgemeinschaft integrieren, notwendige Arbeiten am Haus, wie die Sanierung, der Neuanstrich der Fassade und Co. müssen von der gesamten Hausgemeinschaft getragen werden. Auch Reparaturen der Leitungen werden aus diesem Topf gezahlt, in den jeder Eigentümer mit einzahlen muss.

Die Mietwohnung: Immer schön flexibel bleiben

Auf der anderen Seite steht die Mietwohnung. Hier muss kein Darlehen aufgenommen werden, sondern es wird einfach monatlich die Miete entrichtet. Allerdings bekommt man auch nach vielen Jahrzehnten kein Anrecht auf das Verbleiben in der Wohnung, sondern muss stets weiter zahlen. Überdies dürfen bauliche Veränderungen an und in der Wohnung nur mit Zustimmung des Vermieters vorgenommen werden. In der Regel müssen diese Veränderungen bei einem Auszug auch wieder rückgängig gemacht werden.

Der große Vorteil bei der Mietwohnung liegt jedoch in der Flexibilität: Sind die Nachbarn zu laut, muss man beruflich seinen Wohnort verändern oder sucht man einfach eine größere Wohnung, dann stellt das alles bei einer Mietwohnung kein Problem dar. Binnen drei Monaten kann die Wohnung gekündigt werden und man kann ausziehen. In Zeiten ständiger beruflicher Veränderungen ist dies natürlich ein Vorteil.

Vor dem Kauf gründlich überlegen Wer sich nun trotz allem für den Kauf der Eigentumswohnung entscheidet, sollte dabei einige Vorüberlegungen anstellen. Zunächst einmal ist der Standort entscheidend. Nur, wenn hier ein begehrter Standort gewählt wird, lässt sich die Eigentumswohnung bei Bedarf gewinnbringend vermieten oder wieder veräußern. Allerdings muss ein guter Standort in der Regel auch mit einem höheren Kaufpreis bezahlt werden.

Ebenso wichtig ist die richtige Größe der Eigentumswohnung. Ist die Familienplanung noch nicht abgeschlossen, fällt es mit Sicherheit schwer, eine passende Eigentumswohnung zu finden. Sie kann durch Zuwachs in der Familie schnell zu klein werden, weshalb hier genau zu prüfen ist, wie groß die Eigentumswohnung ausfallen muss.

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