Der Kauf eines eigenen Hauses ist der Wunsch vieler Menschen. Damit sie sich diesen erfüllen können, müssen sie zunächst einmal natürlich über das nötige Kleingeld verfügen. Darüber hinaus ist es von Bedeutung, die richtige Immobilie zu finden. Hier kann ein Immobilienmakler hilfreich zur Seite stehen und er wird auch von den allermeisten Käufern gerne genutzt. Doch lohnt es sich tatsächlich, den Immobilienkauf über den Makler abzuwickeln? Die Vor- und Nachteile, die die Einschaltung eines Maklers mit sich bringen, sollen an dieser Stelle kurz aufgezeigt werden.

Vorteile beim Immobilienkauf über den Makler

An erster Stelle wollen wir die Vorteile aufzeigen, die dem Einzelnen beim Immobilienkauf über den Makler geboten werden. Vielfach verfügen die Makler über zahlreiche Bestandsimmobilien, die sie verkaufen oder vermieten möchten. Diese Immobilien sind nicht immer öffentlich ersichtlich, so werden nicht für alle Gebäude, Wohnungen und Co. Anzeigen in den Zeitungen, in Immobilienportalen im Web und Co. geschaltet. Das heißt, dass diese ohne die Hilfe des Maklers vom privaten Käufer gar nicht gefunden werden können.

Des Weiteren können Wohnungen und Häuser, die nicht in Frage kommen, von vornherein ausgeschlossen werden. Hierfür ist es natürlich wichtig, dem Makler in einem ersten Vorgespräch die eigenen Vorstellungen und Wünsche mitzuteilen. Dazu zählen die gewünschte Wohnfläche, die Lage des Objekts und natürlich der Preis, den man aufbringen kann. Aus diesen Angaben erstellt der Makler nun ein Profil des Käufers oder Mieters und kann anschließend entsprechende Objekte auswählen.

Dabei werden meist zwei oder drei verschiedene Objekte vom Makler gewählt, die den Vorstellungen des Interessenten entsprechen und diesem gezeigt. Direkt vor Ort kann sich der künftige Eigenheimbesitzer dann ein Bild von der Immobilie machen und die Entscheidung für oder gegen selbige treffen. Die Vorauswahl, die durch den Makler getroffen wird, kann hierbei viel Zeit bei der Immobiliensuche einsparen.

Nachteile beim Immobilienkauf über den Makler

Selbstverständlich birgt der Immobilienkauf über den Makler auch eine Reihe von Nachteilen. Diese finden sich in aller Regel in den Kosten. Denn die erfolgreiche Vermittlung eines Objekts durch den Makler wird mit durchschnittlich drei bis sechs Prozent des Kaufpreises oder mit zwei Nettokaltmieten zu Buche schlagen.

Des Weiteren gibt es einige Immobilienbesitzer, die einen Makler beauftragt haben, ihre Immobilie an den Mann oder die Frau zu bringen, diese aber dennoch privat inserieren. Sofern der Makler das Objekt bereits gezeigt hat und man sich anschließend mit dem Eigentümer über den Kauf oder die Miete einigt, muss die Courtage an den Makler dennoch gezahlt werden. Dies geht in der Regel aus einem Schriftstück hervor, welches sich jeder Makler bei der Wohnungsbesichtigung unterzeichnen lässt. Damit soll vermieden werden, dass er seine bereits geleisteten Arbeiten umsonst verrichtet hat.

Darauf ist beim Makler zu achten

Wichtig ist zudem, dass sich potenzielle Immobilienkäufer oder Mieter für einen seriösen Makler entscheiden. Dieser sollte in den einschlägigen Bundesverbänden für Makler Mitglied sein. Außerdem sollte man sich bereits im Vorfeld über den Ruf des Maklers informieren, da dieser schon eine Menge aussagt. Das Herumfragen im Freundes- und Bekanntenkreis kann hier eine erste Hilfestellung bieten, um den wirklich passenden Makler für sich zu finden.

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